Neu und freu:

201403-mikrotext-cover-fischer-400pxGerade raus: „Irgendwas mit Schreiben. Diplomautoren im Beruf“ (ISBN 978-3-944543-15-4) bei Mikrotext. Herausgegeben hat es mein guter Freund und Kollege Jan Fischer, und Furore hätte die Anthologie machen sollen, weil der als „Kesslergate/SpeckLit“ bekanntgewordene Feuilleton-Großfall eigentlich für dieses Buch entstand.

Aber dann doch lieber erst mal in der ZEIT erschien und sich von dort als Lauffeuer durch den Blätterwald fraß.

Jetzt können auch die weniger prominenten Beiträge von Thomas Klupp, Jan Kuhlbrodt, Jan Fischer, Stefan Mesch, Alexandra Müller, Sina Ness, Johannes Schneider, Martin Spieß, Tilman Strasser, Lino Wirag und Mirko Wenig nachgelesen werden. Und ein Vorwort über die literarische Lebenskunst von der Hildesheimer Kulturwissenschaftlerin Jacqueline Moschkau.

Erhätlich für winzige 1,99 € beim Verlag selbst und in Kürze auch bei allen großen Online-Buchhändlern.

Blogstöckchen

Der gute Kollege Daniel Wüllner hat mir ein Blogstöckchen weitergereicht. Schau an! Aufgabe ist wie folgt:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein.

Das sollte doch zu machen sein:

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Abt. Betriebsulknudel

Der kleine Nick und die Schriftstellerschule

http://tinaadomako.de/cms/wp-content/uploads/2010/08/Kleine-Nick.jpgAls wir heute in die Schriftstellerschule gekommen sind, da hat der Herr Lehrer uns gleich ganz bedeutungsvoll angeschaut und gesagt, so, jetzt alle gleich mal hinsetzen und Stifte raus, heute schreiben wir einen unangekündigten Roman. Und zwar den großen deutschen Gegenwartsroman. Der wäre schon furchtbar lange angekündigt gewesen, und keine Widerrede jetzt. Da haben wir aber gleich gerufen: Nein, warum denn ausgerechnet heute, und dass wir nicht gelernt hätten. Weiter? Klickst du taz-Wahrheit.

Westernquatsch

Gerade über eine, schon etwas ältere, Rezension aus den Händen der guten Menschen von Comicgate gestolpert, die sich – einmal lobend; einmal ausdrücklich lobend – mit Robins bezauberndem Western Touch (2012) beschäftigen. Das unbedingt häufig und immer noch und überhaupt gekauft werden sollte, zumal ein Nachfolgeband nicht in Sicht ist; und der Autor inzwischen in finanziellen Nöten in einer Pappschachtel kauert, die im Binnenhafen von Hamburg ankert. Oder in Kassel Illustration studiert.

Jons Marek Schiemann schreibt in seiner Besprechung freundlicherweise auch:

Das gelungene Vorwort von Lino Wirag (EXOT) beschreibt die Suche nach einem neuem Humor und streut immer wieder Namen bekannter Humoristen, Cartoonisten und Kabarettisten ein, die zum einen als Vorbild dienen können, aber auch aufzeigen, wie vergeblich die Suche nach einen neuen Humor ist. Schließlich hat jeder der genannten bereits einen sehr unterschiedlichen komischen Bereich abgedeckt. Somit gibt es eigentlich keine Lücke mehr, die neu ausgefüllt werden kann. Oder doch?

Wenn ich’s je rausfinde, lieber Jons Marek, seid ihr die Ersten, die’s erfahren.

Superhelden-Übersetzungen

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Just hocherfreut reingeschneit: Zwei Superhelden-Bücher, die yours truly (mit)übersetzt hat. Zum einen MARVEL Superhelden: Das große Stickerbuch; zum anderen MARVEL Avengers: Lexikon der Superhelden, dessen deutsche Fassung ich gemeinsam mit dem lieben Kollegen Stefan Mesch zu verantworten habe.

Nachtrag: Das Lexikon war, wie ich gerade sehen, zwischenzeitlich auf dem 580. Verkaufsrang von Ihr-wisst-schon-wem; was sicher auch mit dem vernünftigen Preis zu tun hat. Das Stickeralbum muss sich dagegen zurzeit mit Platz 246.499 begnügen.

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Gerade ..

.. einer alten Werbeidee meinerseits hinterhergegoogelt und gesehen, dass sie’s vor 5 Jahren auf die Shortlist für einen Preis (den ich nicht kenne) in einer Kategorie (die ich mir mit Mühe zusammenreimen kann) geschafft hat. Und auch noch für die GEZ. Wird schon so was sein.

Shortlist

Ewers – noch bäcker

So schnell kann’s gehen: Ewers-Kreuz-CoverGerade haben Andreas und ich den zweiten Band unseres kleinen Ewers-Relaunches abgeschlossen; und schon können auch die schrecklich-schaurigen Erzählungen der grimmen Kult-Nudel Hanns Heinz Ewers (1871-1943) wiederentdeckt werden.
Unser neu zusammengestellter und vollständig überarbeiteter Band »Die chinesische Kreuzigung« enthält neben der Titelerzählung die Geschichten »Die Tomatensauce«, »Karneval in Cádiz«, »Der letzte Wille der Stanislawa d’Asp«, »Die Spinne« sowie »Die Topharbraut«. Und natürlich ein paar stimmungsvolle Illustrationen.
Geshoppt werden darf dat Janze gerne bei Ihr-wisst-schon-wem (und zwar gedruckt wie digital) sowie als PDF bei Google Play.

Ausführlich Reinschauen darf und soll man hier:

Wartet nur, balde.

Ewers-Banner Kopie

Ich freue mich sehr, im nächsten Jahr einen besonders spannenden Fall deutscher Literaturgeschichte wiederentdecken zu können: Hanns Heinz Ewers (1871-1943).
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Wenn Ihnen Horst Evers gefallen hat, probieren Sie es mal mit Hanns Heinz! Eine Beerdigung per Fahrradkurier? Frauen, die Eier legen? Eine knopfsammelnde Nymphomanin? Geilende Griffel, Keimsäcke und Samenkapseln? Hypnotische Beischlafdiebe? Und ein echt falsches Spukschloß? Hanns Heinz Ewers hatte sie alle! Jetzt dürfen die grotesken Kurzgeschichten des Kult-Autors und »Literatur-Satans aus Opas Zeit« (DER SPIEGEL) endlich wiederentdeckt werden. Einige Erzählungen sind mit dem kommenden, illustrierten Band zum ersten Mal seit 100 Jahren wieder zugänglich.
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Der gute Kollege Andreas Schumacher et moi haben Ewers wiederausgegraben und dessen komische, groteske und gruselige Kurzgeschichten für heutige LeserInnen aufgefrischt. Ewers, der auch als Drogenapologet, literarische Skandalnudel und leider auch Teilzeit-Nazi von sich reden machte, gilt nicht nur als der Erfinder des Splattergenres, sondern sah sich auch als literarischer Nachfolger von Edgar Allan Poe, Oscar Wilde und E. T. A. Hoffmann. Zu Unrecht verkannt – oder zu Recht verbannt?
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Abgerundet wird der Band mit einem Nachwort des Phantastik- und Ewers-Experten Michael Helming.
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Print- und E-Book-Ausgabe erscheinen im Januar 2014.

Gruithuisen goes digital

FranzgrabweinGruithuisen gibt’s jetzt auch als E-Book, allerdings ohne den gelayouteten Kommentarteil (was die Sache wesentlich spartanischer macht). Als Verantwortlicher empfehle ich daher nach wie vor die superb günstige Print-Version. Zum Trost gibt’s das E-Book dafür von heute bis kommenden Dienstag (6.-10. Dezember) umsonst; länger erlaubt ein (ungenannt bleibender) dominanter Online-Buchhändler leider nicht.

Nachtrag: Hab Gruithuisen am Wochenende auch endlich mal besucht (links). Er wohnt jetzt auf dem alten Münchner Südfriedhof: